Nach den Spielen ist vor den Spielen

Heute gibt es endlich einige weitere Eindrücke aus den vergangenen Wochen. Neben der Arbeit und fast täglich stattfindenden Events hatte ich zum Glück die Gelegenheit, beim olympischen Handball- und Fußballturnier als Zuschauer mitzufiebern. Letzteres war aufgrund verschiedener Faktoren ziemlich verstörend, aber das heikle Thema möchte ich an dieser Stelle nicht weiter vertiefen. Die brasilianische „Zuschauer-Kultur“ ist ja auch in der deutschen Presse immer wieder kritisiert worden. Zu Recht.

Insgesamt sind die olympischen Spiele in der Rückschau sehr professionell und ohne große Komplikationen über die Bühne gegangen. Das vielfach erwartete Chaos blieb aus und für die ersten Spiele auf südamerikanischen Boden, ist dies am Ende wohl ziemlich bemerkenswert. Selbiges ist zum Glück ebenso für die bald beginnenden paralympischen Spiele zu erwarten. Dabei werden die brasilianischen Zuschauer der Welt hoffentlich zeigen, dass sie die den olympischen Gedanken eigentlich doch verstanden haben. Zeigen, dass es bei den sportlichen Wettkämpfen nicht um die Ehre ihrer Nation, oder gar um ihre eigenen Egos geht. Ich wünsche mir das sehr. Vor allem für die vielen Sportler, welche trotz ihrer körperlichen Einschränkungen Leistungen erzielen, die du und ich nie erzielen werden. Daneben aber auch für Brasilien, diesem wunderschönen Land, welches ich trotz aller Probleme tief in mein Herz geschlossen habe.

Ick meld mir!

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